Ein Jahr und ein Woche nach dem ich das letzte Mal über meine komischen Träume geschrieben habe, hatte ich wieder mal einen den ich zwar bereits via twitter geteilt habe, aber dennoch gerne in seiner Gänze hier niederschreiben möchte:
Es war der Tag der WM-Eröffnung. Mein Arbeitgeber war auserkoren worden Deutschland in Brasilien zu vertreten. Die Anspannung und Vorfreude bei uns war immens. Zur großen Parade der teilnehmenden Teams (so wie man es von den Olympischen Spielen kennt) war beschlossen worden, daß wir uns in feinsten militärischen Zwirn kleiden – Ausgehuniform war angesagt. Alle Leute natürlich behangen mit den wichtigsten Medaillen und Auszeichnungen der letzten Jahre, so trug ich z.B. meinen Goldenen Hashtag in die Arena.
Apropos ich. Aus nicht näher geklärten Gründen war ich der Einzige, der keine Uniform trug, sondern ein altes, pinkes Netzoberteil und Minirock von Sylvie Meis, ehemals van der Vaart.
Von der Eröffnungszeremonie habe ich übrigens genau gar nichts geträumt, dafür vom sehr ausführlichen Kampf mit dem Netzüberteil, das An- und Auszuziehen mir L., einer unser Geschäftsführer, half. Darüberhinaus herrschte großer Verdruß darüber, das Teile der Belegschaft sich extra für diese Veranstaltung Wissen über Brasilien angeeignet hatten um im Smalltalk zu glänzen, doch niemand wollte mit uns reden…
Und wovon träumt ihr so nachts?

Wenn ich mal schlafe, dann träume ich nur Dummtüch…
Ich will keine verstörenden Details schreiben, aber es hatte mal was mit automatischen Gewehren, zu schnell durch eine Baustelle fahren und geradeaus fahren obwohl man nur links abbiegen kann zu tun.