Heimsieg gegen den Glubb – Wichtige 3 Punkte

Zu Spielbeginn gab es eine kleine Choreo, die das Team die Worte “Alles geben” mit auf dem Weg gab. Es hatte den Anschein, als wäre das Ansporn gewesen, denn man hatte den Eindruck, das das Team dies umgesetzt hat.

Ich würde sogar soweit gehen und sagen/schreiben, das die Partie am gestrigen Sonntag das (bisher) beste Heimspiel dieser Saison war. Wir haben quasi von Anfang an langsam aber sicher dafür gesorgt, das der Club stetig unter Druck gesetzt wurde und uns so Chance nach Chance erabeitet.

Ich habe bei uns lange nicht mehr so ein gutes Pressing und so viel taktische Disziplin, die fast über die gesamten 90 Minuten aufrecht erhalten wurde, gesehen. Ich ziehe meinen imaginären Hut vor Mirko Slomka, der es geschafft dafür zu sorgen.

Zu dieser taktischen Disziplin gehörte auch das Absichern nach hinten wenn wir vorne Standards durch Ecken oder Freistößen hatten. Es fiel auf, das vor allem Dieckmeier sich sofort zum Mittelkreis begab um mögliche Konter abzufangen, bzw, zu erschweren. Das diese von den Nürnbergern vereinzelt trotzdem kamen und auch zu Torgelegenheiten für die Gäste führte lässt sich natürlich nicht ganz verhindern.

Aber wir hatten mit Adler mal wieder einen sicheren Schlußmann auf der Linie. Wahnsinn wie er den abgefälschten Schuß noch um den Pfosten lenkte und uns auch kurz vor Schluß in der Nachspielzeit die 3 Punkte sicherte!

Mindestens genauso gut war auch Schäfer im Tor der Nürnberger, der fast alles hielt, was auf seinen Kasten kam. Und so galt mein vieles Fluchen dem Umstand, das der blöde Ball einfach nicht über die Linie wollte. Innerlich hatte ich mich schon auf ein 0:0 eingestellt, als unsere allerliebste Geile Sau wieder zauberte. Es hatte den Anschein, daß er sauer war, das sein Freistoßtor gegen Dortmund nicht zum Tor des Monats gewählt wurde und er sich daher dachte “Dann mach ich jetzt einfach nochmal so ein Sahneschnittchen!”. Ich frage mich immer noch, wie er es schafft die Gesetze der Physik dermaßen außer Kraft zu setzen, wenn er am Ball ist.

Das 2:0 sechs Minuten später war dann zwar ein Eigentor von Frantz, das dieser in bester Mittelstürmermanier erzielte, war aber auch Folge unseres Drückens. Am Ende standen 26:9 Torschüsse, wobei allein Hakan Çalhanoğlu für 10 auf unserer Seite sorgte.

Ich möchte ihn und Adler aber nicht alleine hervorheben, denn es war insgesamt eine fantastische Mannschaftsleistung die zu diesem Sieg geführt hat. Es haben alle an einem Strang gezogen. So geht Abstiegskampf!

Nächste Woche geht es nach Stuttgart (ich werde wieder vor Ort sein) und dann kommen die Freiburger, die mit ihrem gestrigen Sieg dafür gesorgt haben, das die ganzen Teams da unten von Platz 13-17 weiterhin eng zusammenstehen. Wir dürfen uns also nicht ausruhen sondern müssen weitermachen und dabei möglichst an der Leistung von gestern anknüpfen.

Platz 14 sah noch nie so sexy aus wie jetzt gerade.

In diesem Sinne,

NUR DER HSV!

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